Passives Einkommen

Passives Einkommen ist kein Traum, sondern Realität. Es gehört zu den Errungenschaften des Kapitalismus, der die Einkommens-Möglichkeiten vervielfältigt hat und immer noch erweitert. Freilich muss man für ein passives Einkommen auch auf der „richtigen“ Seite der Kapitalbildung stehen, wenigstens mit einem Bein. Denn die Erzielung von Einkommen durch den Verkauf der eigenen Arbeitskraft überlässt dem Käufer die Verwertung der passiven Anteile. Diese heißen z.B. Mehrwert, Zins (bzw. Zinseszins), Dividende, Provision, Tantiemen oder Gewinnbeteiligung. Allein die Vielfalt der Begriffe zeigt, dass sich ein eigenes passives Einkommen relativ leicht finden lässt.

Passives Einkommen ist keine Frage der Qualifikation

Unsere Gesellschaft zerfällt in zwei Verdienstarten: Lohnarbeit und Unternehmertum. Auf der einen Seite stehen Sicherheit und maßvoller Verdienst, auf der anderen Seite Risiko und überdurchschnittliche Gewinnmöglichkeiten. Nicht jedem ist es gegeben, seinen Verdienst selbst zu organisieren. Der fehlende Antrieb dazu ist keine geistige Disqualifizierung – schließlich verdienen selbst Intellektuelle, die vom IQ her eigentlich jede unternehmerische Herausforderung meistern müssten, ihr Geld lieber in abhängiger Arbeit. Passives Einkommen ist eine Frage der Motivation und der Mentalität. Nehmen Sie Bill Gates oder Steve Jobs – beides durchschnittliche Fachkräfte, aber mit dem unbedingten Willen, vom Leben profitieren zu wollen. Wer über seinen Lohn hinaus Gewinn erzielen oder nur mit dieser Einkommensart leben möchte, muss sich zuallererst fragen, welche Form des passiven Einkommens am besten zu ihm passt.

Passives Einkommen durch Zinserträge – Vermögenswirksamen Leistungen oder Geldanlage?

Selbst für die Masse der Erwerbstätigen hat der Kapitalismus Möglichkeiten geschaffen, sich an der Kapitalbildung durch Zinserträge zu beteiligen – die Vermögenswirksamen Leistungen verhelfen Arbeitnehmern über den Zins zu einer kleinen Kapitalbildung. Wer sich aber „richtig“ an den Wertschöpfungsprozessen der Wirtschaft beteiligen will, muss sein Geld schon direkt investieren. Dazu bedarf es keiner großen Fachkenntnis. Mit einer durchschnittlichen Finanzberatung zu zukunftssicheren Fonds inklusive angemessener Streuung und einem Dauerauftrag, der monatlich 500 Euro automatisch in ihr Anlagevermögen überweist, sind Sie in 30 Jahren Millionär – ohne einen Finger dafür zu krümmen.

Passives Einkommen ohne jeden Aufwand?

Selbst die einfachste Art des passiven Einkommens, der Zins, hat eine Vorbedingung: vorhandenes Kapital. Entweder ist es einfach da (Glück) oder wird aus einem kontinuierlichen Einkommen (Arbeit) gewonnen. Im Normalfall muss man also schon etwas dafür tun, dass sich die Geldbeträge summieren. Kein passives Einkommen realisiert sich ohne Vorleistung. Die einzige Ausnahme ist der Zinseszins, also Einnahmen, die man wiederum nur auf der Grundlage passiven Einkommens erzielt. Albert Einstein nannte dies die „genialste Erfindung des Kapitalismus“ und Karl Marx, der immerhin eine akribische Analyse des Kapitalismus geliefert hat, den „mehr Wert heckenden Wert“. Um in diese Spur zu kommen, muss man überhaupt erst einmal ein passives Einkommen aufbauen.

Passives Einkommen aufbauen über Kredite
Wer sein finanzielles Schicksal nicht dem Geldmarkt anvertrauen möchte, kann eine eigene rentable Unternehmung starten. Funktionierende Modelle gibt es genug – vom Franchisenehmer bis zum Betrieb einer eigenen Anlage. Es muss „nur“ gewährleistet werden, dass die Einkünfte die Investition und die laufenden Betriebskosten übersteigen. Ein absolut sicheres Modell sind Solarstromanlagen. Sie werden schon längst nicht mehr nur aus ökologischen Gründen installiert, sondern gelten als Top-Rendite-Objekte. Schon die Hersteller buhlen zusätzlich um den Refinanzierungsvertrag bei jedem neuen Betreibern. Denn die staatliche Garantie für die übertarifliche Vergütung der Einspeisung des selbst erzeugten Stroms in das öffentliche Netz beläuft sich auf 20 Jahre. In dieser Zeit hat sich die Anlage längst amortisiert und wirft bereits reinen Profit ab. Zusätzlich wird auch noch der Eigenverbrauch honoriert. Wer neben der Solarstromanlage ein weiteres Unternehmen betreibt, kann in der Betriebskalkulation aus den Energiekosten eine Einnahmeposition machen.

Passives Einkommen über das Internet

Die Monetarisierung des Internets ist so weit fortgeschritten, dass die Bescheidwisser im Medium erstaunliche Verdienste erzielen können – und das mit völlig automatisierten Prozessen. Wer die Kniffe kennt, eine Website mit monatlich fünfstelligen Besucherzahlen zu versorgen, kann mit Werbung und Affiliate Programmen ein passives Einkommen über 1.000 Euro erzielen. Natürlich muss er ständig für die hohe Besucherfrequenz sorgen.

Passives Einkommen über Provisionen

Im Direktvertrieb kommt nur derjenige wirklich zu Geld, der möglichst viele Partner anheuert. Neben dem eigenen Verkaufstalent ist daher die Fähigkeit gefragt, weitere Mitstreiter zu gewinnen und dauerhaft für die Tätigkeit zu motivieren. Dann übersteigt das passive Einkommen aus der Beteiligung an den Verkäufen der Partner bald die Provisionen, die man vom Hersteller für die eigenen Verkäufe erhält.

Passives Einkommen durch Tantiemen

Auch künstlerisch oder innovative Menschen können von ihren Leistungen in Form eines passiven Einkommens profitieren. Der Urheberschutz macht`s möglich. Jede Auflage, die ein Buch erlebt, jeder Song, der mehrmals öffentlich aufgeführt wird, jeder redaktionelle Beitrag, der von anderen Medien übernommen wird, bringt dem Autor neues Geld. Erfinder sind durch Patente geschützt, Marketingstrategen vervielfältigen sich über eBooks. Zwar muss immer erst einmal eine geistige Leistung erbracht werden, aber diese lässt sich auf vielfältige Weise finanziell nachnutzen.

…und jetzt Du!

Blieb etwas unklar?
Stelle Deine Frage gerne hier und hilf dadurch mit, den Inhalt noch besser zu machen.
Ich antworte dann so schnell ich kann.

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert