Ein Landschaftsarchitekt ist ein Diplomingenieur, der vor oder während seines Hochschulstudium ein drei Jahre andauerndes Praktikum bei einem Landschaftsarchitekten abgeschlossen und selbstständige Planungen in die Praxis umgesetzt hat. Viele Studenten absolvierten in früheren Jahren statt des Praktikums eine Lehre als Gärtner im Landschaftsbau oder in Baumschulen. Die Berufsbezeichnung Landschaftsarchitekt darf nur der verwenden, der in der Architektenliste der Architektenkammer eingetragen ist. Heutzutage sind auch Abschlüsse als Bachelor oder Master zulässig. Die Landschaftsarchitekten, die als Beamte arbeiten, sind in Behörden und Verwaltungen beschäftigt. Wer angestellt ist, arbeitet meistens in größeren Organisationen und Firmen. Freiberufliche Architekten wiederum werden oft von Behörden beauftragt.
Studienorte
Landschaftsarchitektur kann man in Berlin, Dresden, Hannover, Kassel und München studieren.
Die Fachhochschulen sind in Anhalt, Berlin, Dresden, Erfurt, Greisenheim, Neubrandenburg, Nütringen-Geislingen, Osnabrück, Ostwestfalen-Lippe.
Die Tätigkeiten des Landschaftsarchitekten
Der Landschaftsarchitekt hat viel zu tun, seine Aufgaben sind vielfältig und abwechslungsreich, teilen sich allerdings in zwei große Bereiche, als da sind Naturschutz und Landschaftsplanung sowie Gartengestaltung und die Planung von Grünanlagen. Die, die sich überwiegend mit der Planung der Landschaft und dem Schutz der Natur professionell beschäftigen, befassen sich mit der Landschaftspflege, dem Umweltschutz und allen Problemen, die mit Naturschutz zu tun haben. Die Aufgaben der Gartenarchitektur nehmen Experten wahr, die öffentliche Parkanlagen entwerfen und anlegen.
Was versteht man unter Landschaft?
Der Gartenarchitekt befasst sich mit Landschaftslehre und Landschaftskunde, zwei Fachgebiete, die zur Geografie gehören. Um zu verstehen, was Landschaftsarchitekten tun, muss man wissen, was eine Landschaft ist. Unter einer Landschaft versteht man einen abgegrenzten Erdraum mit sichtbaren Eigenschaften. Die Abgrenzung wird von dem Boden oder dem Klima bestimmt, wie zum Beispiel einer Gebirgskette, einer Ebene aus Sand oder einem Regenwaldgebiet. Man spricht auch dann von einer natürlichen Landschaft, wenn sie von Menschenhand verändert wurde. Sie darf als Naturlandschaft bezeichnet werden, weil letztlich immer noch die Natur die Grenzen gezogen hat.
Es gibt aber Landschaften, deren Eigenschaften nicht mehr von der Natur, sondern von neuen Merkmalen bestimmt werden, die über die natürlichen dominieren und die Grenzen ziehen, wie zum Beispiel Weinbaugebiete oder Reisfelder, die dann als Wirtschaftslandschaften bezeichnet werden.
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Form und Entwicklung einer Landschaft sind nicht dem Zufall überlassen, sondern sind das Ergebnis besonderer Gesetze, die sich aus dem Zusammenspiel unterschiedlicher Geofaktoren ergeben. Geofaktoren sind Boden, Vegetation, Struktur, Wasserhaushalt, Klima. Dazu kommen die Gestaltung des Verkehrs sowie die Art und Weise, wie das Land genutzt wird und die Aktivitäten der Baubranche geplant sind.
Die Natur hat die Erde in natürliche Landschaften unterschiedlicher Größen bis zu weiten Landschaftsgürteln, wie den Wüstengürteln, gegliedert. Um die Landschaft zu verstehen, muss sie typisiert werden, denn ähnliche Wirkungsgefüge haben ähnliche Landschaften zum Ergebnis. Die Landschaftssystematik sortiert die unterschiedlichen Landschaftstypen in einem hierarischen System. Der Landschaftsarchitekt beschäftigt sich mit Landschaftsökologie, Bodenkunde und Pflanzensoziologie. Da das Aufgabengebiet so vielseitig ist, haben die meisten Büros sich auf Teildisziplinen konzentriert. Ein Ingenieur, der sich auf Landschaftsarchitektur spezialisiert hat, kann sein theoretisches Wissen konstruktiv mit seinen praktischen Erfahrungen während seines Praktikums oder seiner Lehre verbinden und gestalterische Arbeiten mit ökologischen Aspekten in Einklang bringen.
Die Art der Tätigkeiten des Landschaftsarchitekten
Der Landschaftsarchitekt arbeitet nicht nur in der freien Landschaft, sondern auch in Dörfern oder Städten und ist bei der Umsetzung seiner Ideen und Pläne auch als Bauleiter tätig. Neben städtischen Grünanlagen zur Erholung der Bürger, der Gestaltung öffentlicher Plätze und der zukunftsorientierten Entwicklung der Städte, gehört inzwischen auch immer mehr die Tourismusplanung zu seinem Aufgabengebiet. Der Tourismus bringt den Kommunen nicht nur Geld, sondern in vielen Fällen auch erhebliche Schädigungen der Umgebung. Wo sich viele Menschen aufhalten, geht leider auch viel zu Bruch oder wird zerstört.
Die Planung und Gestaltung von Spiel- und Sportplätzen ist eine wichtige Herausforderung für einen Landschaftsarchitekten, dazu gehören auch Golfplätze. Die Spezialisten, die sich mit Golfanlagen professionell befassen, werden auch Golfarchitekten genannt.
Ein Fabrikgebäude, dessen Hof schön begrünt ist, sieht gleich viel freundlicher aus. Aus diesem Grund ist der Rat eines Landschaftsarchitekten auch gefragt, wenn Gewerbeflächen gestaltet werden sollen.
Die Pflege von Gartendenkmälern gehört zu dem Fachgebiet, mit dem sich Landschaftsarchitekten auskennen müssen.
Eine der wichtigsten Herausforderungen dieser spezialisierten Architekten ist der Schutz der Natur und die Erhaltung oder die Wiederherstellung von Naturschutzgebieten, die im Laufe der Jahre zerstört wurden.
Privatleute sind auch froh, wenn sie sich einen Landschaftsarchitekten leisten können, der ihren Garten so gestaltet, dass sie lange Freude und möglichst wenig Arbeit mit ihrem Garten haben.
Landschaftsarchitekten haben nicht nur kreative Aufgaben, sie müssen sich auch mit den behördlichen Vorschriften auseinandersetzen. Sie gehen mit Landschaftsplänen um, bearbeiten die Begleitpläne zur Landschaftspflege und kümmern sich um Bebauungspläne. Sie müssen wissen, ob die Landschaftspläne im Flächennutzungsplan eingebunden sind, was von Land zu Land unterschiedlich geregelt wird. Sie befassen sich speziell mit dem Schutz der Natur und begutachten, ob eine Bebauung negative Auswirkungen auf die Umwelt hat.
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